Unser Arbeitsweise

Unsere Arbeitsweise

Die Jungerwachsenen
Durch bei Timulazu zu wohnen und zu arbeiten bekommen die Jugendlichen das erste Jahr die Chance um durch Erfahrung zu lernen und immer mehr auf eigenen Füßen zu stehen.  Sie wohnen in einer Wohnung auf Timulazu- Grundstück und teilen zusammen eine Küche und ein Wohnzimmer. Die Damen und Herren schlafen getrennt.

Die Jugendlichen werden für das Trainingsprogramm angenommen und bekommen auch ein Einkommen. Davon bezahlen sie ihre Miete und das Essen. Der Rest ist Taschengeld und kann nach eigener Einsicht ausgegeben werden. Viele Jugendlichen machen ihren Führerschein und sparen für die Sachen, die sie gerne haben möchten. Ab dem zweiten Jahr werden die Jugendlichen selbständiger. Sie bekommen die Gelegenheit um ein Praktikum zu absolvieren und einen Beruf zu wählen.

Im letzten halben Jahr mieten die Jugendlichen eine Wohnung in der Stadt. Danach können sie sich entscheiden, ob sie dort wohnen bleiben oder dass sie zurück gehen zu ihrer Familie. Timulazu sorgt für die Nachsorge, fungiert sozusagen als eine Familie, wo die Jugendlichen immer auf zurückgreifen können und wo sie immer Willkommen bleiben.
Der pädagogische Mitarbeiter

Das Wohn- und Arbeitsprogramm von Timulazu wird begleitet durch pädagogischen Mitarbeitern die alle ihr eigenes Netzwerk haben. Auf diese Weise können sie bei unterschiedlichen Betrieben für Praktikumsplätze sorgen.

Die Stiftung spendet mit ihrem Ziel Aufmerksamkeit an die Diskrimination der Zigeuner in Rumänien. Es ist schön zu entdecken, dass durch Timulazu in der Region Mures mittlerweile ein Fangnetz entsteht für rumänischen Jugendliche.
Die pädagogischen Mitarbeiter von Timulazu arbeiten daran um das Imago der Jugendlichen zu verbessern. Sodass jeder weiß: Menschen die teilgenommen haben am Timulazu- Trainingsprogramm sind vertrauenswürdig und einer  Arbeitserfahrung reicher.

Erfahrungsgemäß lernen

Das Trainingsprogramm wirkt mit der Methode Erfahrungsgemäß lernen. Bei erfahrungsgemäß lernen ist man nicht nur beschäftigt mit ‘ arbeiten‘ sondern auch mit Prinzipien wie: Erziehung, soziale Umgebung und eigene Persönlichkeit.

Der wichtigste Ausgangspunkt von Erfahrungsgemäß lernen ist, dass Jugendliche sich selbst auf sozialer, emotionaler, kognitiver, Physiker und auf moraler Ebene zu entdecken mittels Erfahrungen. Und das ist auch wichtig bei Timulazu- Teilnehmer.   Denn Jugendlichen aus Kinderwohnheimen, Familienwohnheime oder andere Betreuung in Rumänien von diesem Älter haben:

  • Ein Mangel an Gesellschaftlichen Beteiligung und Sorgfältigkeit.
  • Ein Mangel an Initiative und die Beschränkung von Physische Aktivitäten.

Um diesen Mangel an zu greifen verarbeiten wir von daraus ein paar Prinzipien:

  • Die Erziehungsumgebung ist sehr wichtig um Jugendlichen zu inspirieren zur Kreativität, Mut, Selbstkenntnis und persönliche Entwicklung.
  • Die besten Lehrmomente sind die Momente worin Jugendlichen in Schwierigkeiten sind (Krise- Situationen)
  • Die Jugendlichen lernen soziale Verantwortlichkeit zu entwickeln durch Veranstaltungen zu organisieren.
  • Es gibt Spannungen zwischen Freiheit und Selbstdisziplin, das Physische und das Mentale
  • Es handelt sich um Integrität von einer Person
  • Die Erfahrung von eigenen Gefühlen, Intensität von handeln und die Gedanken darüber verstärken die Persönlichkeit.
  • Das Entwickeln von eigenen Möglichkeiten in angemessenen Tempo.

Projekte die mit der Methode Erfahrungsgemäß lernen, haben drei Basisziele:

  • Vitalität: also Willenskraft, Physische Behändigkeit, Geistige Spannkraft
  • Authentizität: echte eigene Erfahrungen,
  • Ko-Existenz: zusammenleben und zusammenarbeiten

Vier Elemente die die drei obenstehenden Basisziele fördern:

  • Physische Training durch Sport und Spiel
  • Eine Expedition von einigen Tagen, einige Veranstaltung auf zu führen.
  • Handarbeit, Zusammenarbeit und dergleichen
  • Dienstverleihung für die Mitmenschen

Definition:
Erfahrungsgemäß lernen kann man umschrieben als: das Erschaffen von einer spezifischen Situation die den Jugendlichen die Möglichkeit gibt um Erfahrungen zu machen Aufgrund ihrer Motivationen wobei sie reflektieren sollen auf die Situation. Eine gute Kombination zwischen konkrete Erfahrungen und die Reflektion dazu, leitet nach neue Lehrprozesse die jetzt endlich die Autonomie der Jugendlichen erhöht, wozu sie neue Zukunftsperspektive kriegen. Das Wohn- und Arbeitstrainingprogramm versucht die Jugendlichen eine neue Zukunftsperspektive zu geben anhand von 2 Jahre intensive Begleitung mit der Methode Erfahrungsgemäß lernen. Auf diese Weise bekommt der Teilnehmer die Chance um Fehler zu machen und davon zu lernen. Durch positive Feedback wächst das Selbstvertrauen von Jugendlichen, sodass sie selbstversichert in die Gesellschaft gehen können.

Quelle:
http://centre-aurillange-france.fr/theoretische-concepten/
http://www.ervarend-leren.eu/home/de-theorie-van-het-ervarend-leren